Agenten mit Familienanschluss
FUBAR bleibt auch in der zweiten Staffel eine überdrehte Actionkomödie. Luke Brunner und seine Tochter Emma geraten erneut in gefährliche Einsätze, doch familiäre Konflikte und Slapstick bestimmen den Ton stärker als ein ernsthafter Spionageplot. Wer die erste Staffel mochte, bekommt mehr von dieser Mischung.
Schwarzenegger spielt seinen vertrauten Charme mit einem Augenzwinkern aus. Die One-Liner und die bewusst überzeichnete Souveränität funktionieren gerade deshalb, weil die Serie ihn nicht als unverwüstlichen jungen Terminator verkaufen will.
Gute Reibung, schwächere Action
Carrie-Anne Moss bringt als Greta, eine Frau aus Lukes Vergangenheit, eine hilfreiche zusätzliche Reibung in die Staffel. Ihre Szenen mit Schwarzenegger gehören zu den stärkeren Momenten. Monica Barbaro hält die Vater-Tochter-Dynamik lebendig, während Fortune Feimster als Roo für viele der tatsächlich gelungenen Lacher sorgt.
Die Inszenierung kann damit nicht immer mithalten. Manche Explosionen und Greenscreen-Effekte wirken nach Baukasten, die Actionsequenzen wenig eigenständig. Auch das Drehbuch überlädt sich mit Nebenhandlungen und Figuren. Es bleibt oft oberflächlich, obwohl die Darsteller den holprigen Dialogen gelegentlich Herz geben.
Fazit
Für mich sind das 6,5 von 10 Punkten. FUBAR ist eine selbstironische Agentenkomödie mit Familienchaos, keine anspruchsvolle Thrillerkost. Trotz der schwachen Effekte und des überladenen Skripts hatte ich überraschend viel Spaß. Für einen entspannten Abend funktioniert diese Art von Schwarzenegger-Unterhaltung; wer bereits Staffel eins furchtbar fand, wird hier kaum umgestimmt.
