Ein Gewinn wird zum Lebensrisiko
In der nahen Zukunft hat Kalifornien eine besonders brutale Lotterie: Wer den Gewinner vor Sonnenuntergang tötet, darf das Geld behalten. Katie Kim gewinnt eher zufällig und wird zum Ziel. Noel Cassidy bietet ihr Schutz an. Paul Feig verbindet diese Science-Fiction-Idee mit einer Actionkomödie, deren Ausgangspunkt sofort neugierig macht. Ein schöner Gedanke an einen Gewinn verwandelt sich in eine hektische Flucht.
Das Duo funktioniert besser als mancher Witz
Awkwafina und John Cena besitzen eine gute Chemie. Besonders Cenas trockene Art gefällt mir, weil sie einen Gegenpol zur nervösen Situation schafft. Ihre Zusammenarbeit gibt dem Film mehr Halt als die bloße Abfolge neuer Angreifer. Die Komik gelingt aber nicht durchgehend. Manche Gags sind flach oder vorhersehbar, und nicht jede Übertreibung macht die Situation lustiger.
Tempo ersetzt nicht jede neue Idee
Die Action ist dynamisch, und der Film hält seine Energie lange hoch. Theodore Shapiros Musik passt gut zu dieser hektischen Stimmung. Nach einiger Zeit wiederholt sich allerdings das Muster der Verfolgung. Auch Nebenhandlungen unterbrechen den Fluss, ohne ausreichend neue Spannung zu bringen. Aus der originellen Prämisse entsteht so ein weniger überraschender Film, als ich zunächst erhofft hatte.
Fazit
Ein Jackpot zum Sterben! kann einen entspannten Filmabend unterhalten. Das Hauptdarstellerduo und das hohe Tempo sind seine besten Argumente. Wer eine besonders kluge oder dauerhaft überraschende Komödie erwartet, wird eher enttäuscht. Für mich bleibt ein brauchbarer Actionspaß mit einer starken Ausgangsidee, aber deutlich ungleichmäßigen Gags.
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