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Wolf Man (2025): Kritik

Wolf Man bringt den klassischen Werwolf-Mythos zurück auf die Leinwand.

Wolf Man 🌕 Ist Leigh Whannells Werwolf-Neustart stark oder enttäuschend?
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Wolf Man bringt den klassischen Werwolf-Mythos zurück auf die Leinwand. Unter der Regie von Leigh Whannell, der für Filme wie „Der Unsichtbare“ bekannt ist, wird versucht, einer altbekannten Geschichte eine moderne Note zu verleihen.

Die Handlung des Films dreht sich um Blake, einen Familienvater, gespielt von Christopher Abbott. Gemeinsam mit seiner Frau Charlotte, dargestellt von Julia Garner, und der gemeinsamen Tochter Ginger, gespielt von Matilda Firth, kehrt er in sein abgelegenes Elternhaus in Oregon zurück. Dort will er den Nachlass seines für tot erklärten Vaters regeln und gleichzeitig die kriselnde Ehe mit Charlotte retten. Doch die Idylle trügt: Nachts wird die Familie von einem unbekannten Tier angegriffen, und Blake stellt bald fest, dass er selbst von einem Werwolf-Fluch betroffen ist.

Der Film versucht, Horror mit Drama zu verbinden, indem er die Transformation Blakes als Metapher für inneren Konflikt und unterdrückte Traumata inszeniert. Diese Idee funktioniert in Ansätzen, wird jedoch nicht konsequent genug ausgearbeitet. Während der innere Kampf des Protagonisten eine interessante Grundlage bietet, bleibt die Charakterentwicklung oberflächlich. Die komplexen Beziehungen innerhalb der Familie werden angerissen, verlieren sich aber im Laufe der Handlung zugunsten vorhersehbarer Wendungen.

Christopher Abbott liefert in der Rolle des Blake eine überzeugende Leistung ab. Er bringt die zunehmende Verzweiflung und den inneren Kampf seiner Figur glaubhaft auf die Leinwand. Julia Garner schafft es, ihrer Rolle als Charlotte Tiefe zu verleihen, auch wenn sie mit einem schwachen Drehbuch kämpfen muss, das ihrer Figur zu wenig Raum gibt. Matilda Firth als Tochter Ginger bietet eine solide Darstellung, bleibt jedoch im Vergleich zu ihren Co-Stars blass.

Die Inszenierung der Verwandlungsszenen ist technisch beeindruckend, bleibt jedoch ohne Überraschungen. Die Spezialeffekte sind solide, doch in einer Ära, in der CGI allgegenwärtig ist, fehlt es ihnen an Originalität. Der Film baut eine düstere Atmosphäre auf, schafft es jedoch nicht, diese konsequent zu halten. Der Wechsel zwischen Horror und Familiendrama wirkt häufig unausgewogen und lässt das Gesamtbild zerfasert erscheinen.

„Wolf Man“ hat durchaus starke Momente, scheitert jedoch daran, das Potenzial seiner Prämisse voll auszuschöpfen. Die Mischung aus klassischen Horrorelementen und persönlichem Drama fühlt sich unausgereift an. Es fehlt an einer klaren Vision, um die beiden Komponenten zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden. Die Verwandlungsszenen und die Leistungen der Hauptdarsteller tragen den Film zwar über einige Schwächen hinweg, doch bleibt er letztlich ein Werk, das wenig Neues bietet.

Fans des Genres könnten Gefallen an der düsteren Stimmung und den gelungenen Effekten finden, doch wirklich herausragend ist der Film nicht.

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