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Mission: Impossible – The Final Reckoning (2025): Kritik

Tom Cruises großer Einsatz und spektakuläre Action treffen auf zu viel Erklärung und zu wenig Raum für das Team.

Mission: Impossible – The Final Reckoning 💥 Ein würdiges Finale?
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Mission: Impossible – The Final Reckoning von Christopher McQuarrie erschien 2025. Der achte Teil der Reihe will nicht nur ein neues Action-Feuerwerk liefern, sondern auch Ethan Hunts Geschichte zu einem Abschluss bringen – oder zumindest so etwas wie ein Finale andeuten. Wird dieses Finale dem jahrzehntelangen Hype gerecht?

Eine digitale Bedrohung

Die Handlung knüpft direkt an die Geschehnisse aus Dead Reckoning Part One an. Ethan Hunt besitzt nun den Schlüssel – im wahrsten Sinne – zu einer globalen Bedrohung. Im Zentrum steht eine allwissende Künstliche Intelligenz namens „The Entity“, die sich in alle Netzwerke der Welt eingehackt hat und dabei ist, Kontrolle über nukleare Systeme zu erlangen. Die Mission ist also mal wieder: Welt retten. Nur diesmal nicht vor einem Terroristen oder einem Agenten, sondern vor einer digitalen Superintelligenz, die niemand mehr kontrollieren kann.

Cruises Einsatz für das Actionkino

Tom Cruise gibt wie gewohnt alles. Seine körperliche Action und die großen Stuntsequenzen sind ein Statement für praktisches Actionkino. Man kann über vieles im Film diskutieren, aber Cruises Engagement bleibt beeindruckend. Allein dafür lohnt sich der Film besonders auf einer großen Leinwand.

Zu viel Erklärung, zu wenig Spannungsbogen

Trotzdem kommt The Final Reckoning nicht ganz an die emotionalen und erzählerischen Höhen früherer Teile heran. Die Geschichte wirkt überfrachtet – Rückblenden, Exposition, Erklärmonologe, mysteriöse Flashbacks. Alles wirkt so, als wollte man unbedingt jede offene Frage aus Teil sieben beantworten und gleichzeitig noch ein paar neue Baustellen eröffnen. Dabei geht ein klarer Spannungsbogen leider verloren. Die Bedrohung durch „The Entity“ bleibt zu abstrakt, zu theoretisch. Es fehlt der greifbare Gegner, die persönliche Konfrontation, das klassische Duell zwischen Held und Bösewicht.

Das Team kommt zu kurz

Das führt auch dazu, dass einige emotionale Momente einfach nicht zünden. Figuren wie Grace (gespielt von Hayley Atwell) oder Benji (Simon Pegg) bekommen zu wenig Raum zur Entfaltung. Sie sind da, liefern solide Leistungen, haben auch mal witzige oder rührende Szenen – aber im Endeffekt dreht sich alles um Ethan. Was bei einem Charakter, den wir mittlerweile seit fast drei Jahrzehnten begleiten, auch verständlich ist. Aber etwas mehr Teamdynamik hätte dem Film gutgetan.

Adrenalin und Leerlauf

Die Action ist, wie gesagt, top. Besonders die Unterwasser- und Flugzeugsequenzen vermitteln Gewicht und Gefahr. Genau das hat diese Reihe immer stark gemacht. Aber zwischen diesen Adrenalinkicks gibt es zu viele Leerlaufmomente. Mit fast drei Stunden Laufzeit ist der Film einfach zu lang und wirkt gegen Ende hin etwas ermüdend.

Fazit

Unterm Strich ist The Final Reckoning ein visuell beeindruckender Abschluss, der in Sachen Action und handwerklicher Umsetzung kaum Wünsche offenlässt. Aber er bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück, was Charaktertiefe und Dramaturgie betrifft. Für Fans ist es dennoch ein Pflichttermin – allein um Cruise noch einmal in Hochform zu erleben. Doch als großer Schlusspunkt für eine der langlebigsten Actionreihen aller Zeiten? Dafür fehlt ihm die emotionale Wucht.

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