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George A. Romero’s Resident Evil (2024): Kritik

Eine interessante Spurensuche für Fans, deren Blick auf einen ungefilmten Resident Evil manchmal hinter der Romero-Biografie zurücktritt.

George A. Romero’s Resident Evil 🎥 das gescheiterte Meisterwerk
Thumbnail des ursprünglichen filmbuZZer-Videos.

Der Film, den es nicht gab

Für einen Fan der Spiele liegt der Reiz dieser Dokumentation in einer verpassten Möglichkeit. Wie hätte Resident Evil unter George A. Romero ausgesehen? Brandon Salisbury rekonstruiert das nicht realisierte Projekt anhand von Gesprächen, Archivmaterial und Dokumenten. Damit öffnet er einen Zugang zu einer anderen denkbaren Verfilmung als den späteren Filmen von Paul W. S. Anderson, mit denen Eddy als Spielefan wenig anfangen kann.

Interessant sind die kreativen Vorstellungen und die Spannungen zwischen unterschiedlichen Erwartungen an eine Adaption. Romeros Arbeit im Umfeld der Spiele und die erhaltenen Spuren des Filmprojekts machen diese Vorgeschichte greifbar.

Stimmung und Abschweifungen

Die an das Spiel erinnernde Umgebung und die Stimme von Pablo Kuntz schaffen einen passenden Rahmen. Seine Verbindung zum ursprünglichen Wesker gibt der Dokumentation für Kenner einen zusätzlichen Wiedererkennungswert. Interviews und Material aus der Entwicklung liefern interessante Einblicke in eine Produktion, die nie zustande kam.

Allerdings beschäftigt sich ein großer Teil des Films mit Romeros Karriere insgesamt. Das bietet Hintergrund, entfernt sich aber wiederholt vom eigentlich besonders spannenden Gegenstand. Einige Aussagen und Gedanken wiederholen sich. Die Dokumentation wirkt dadurch nicht durchgehend so konzentriert, wie sie sein könnte; manches bleibt eher ein Ansatz als eine vollständig ausgearbeitete Untersuchung.

Fazit

George A. Romero’s Resident Evil ist für Fans der Spiele und des Regisseurs eine lohnende Beschäftigung mit einem filmischen Was-wäre-wenn. Atmosphäre und erhaltenes Material tragen die Neugier. Die ausgedehnte Biografie und die Wiederholungen begrenzen jedoch die Tiefe des Blicks auf das konkrete Projekt. Interessant, aber nicht die rundum geschlossene Dokumentation, die das Thema verspricht.

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