DAS UNABHÄNGIGE FILMJOURNALHorrOctober2026
filmbuZZer
← Zurück zu den SerienSERIENKRITIK / 2024

Tatort: Es grünt so grün, wenn Frankfurts Berge blüh’n: Kritik

Matthias Brandt und eine beklemmende Atmosphäre tragen den würdigen, stellenweise überladenen Abschied von Janneke und Brix.

Tatort: Es grünt so grün, wenn Frankfurts Berge blüh’n 🌿 Ein würdiger Abschied?
Thumbnail des ursprünglichen filmbuZZer-Videos.

„Tatort: Es grünt so grün, wenn Frankfurts Berge blüh’n“ markiert einen bedeutsamen Abschied vom Frankfurter Ermittlerduo Anna Janneke und Paul Brix, gespielt von Margarita Broich und Wolfram Koch. Der Film aus dem Jahr 2024 wurde inszeniert von Till Endemann, basierend auf einem Drehbuch von Michael Proehl und Dirk Morgenstern.

Tristan Grünfels gerät ins Netz

Der Kriminalfilm verwickelt Matthias Brandt in der Rolle des Tristan Grünfels, eines Psychologen und Opferbetreuers, der in eine Spirale von persönlichen und beruflichen Katastrophen gerät. Die Tragik beginnt, als Tristan unbeabsichtigt eine Ordnungsbeamtin tötet und sich infolge dessen in einem Netz aus Lügen und Betrug verfängt. Das Geschehen nimmt eine ironische Wendung, als er zum Betreuer der Angehörigen des Opfers wird und somit unfreiwillig Teil der Ermittlungen.

Eine beklemmende Atmosphäre

Die Frankfurter Schauplätze schaffen eine düstere und beklemmende Atmosphäre, die durch die Kameraarbeit von Philipp Sichler eindrucksvoll eingefangen wird. Die musikalische Untermalung verstärkt die Spannung und ergänzt die bedrückende Stimmung des Films.

Matthias Brandt und das Ensemble

Der Film besticht durch seine komplexen Charakterzeichnungen und die tiefgreifende Darstellung menschlicher Fehlbarkeiten. Matthias Brandt liefert eine nuancierte Performance, die Tristan Grünfels’ innere Zerrissenheit und moralische Konflikte glaubhaft darstellt. Die anderen Mitglieder des Casts, einschließlich der langjährigen Ermittler Janneke und Brix, tragen durchweg mit soliden Leistungen zur Glaubwürdigkeit der Geschichte bei.

Ein Abschied mit emotionaler Tiefe

Ein besonderer Aspekt des Films ist das Ende der Zusammenarbeit zwischen Broich und Koch, das eine Ära im „Tatort“-Universum abschließt. Ihre abschließenden Auftritte bringen eine Mischung aus Nostalgie und frischem Wind in die Handlung, während sie sich durch das letzte Kapitel ihrer Ermittlerkarrieren arbeiten. Ihre Chemie bleibt unbestreitbar stark und verleiht dem Abschied eine authentische emotionale Tiefe.

Fazit

„Es grünt so grün, wenn Frankfurts Berge blüh’n“ bietet nicht nur einen spannenden Krimi, sondern reflektiert auch über tiefere menschliche Themen wie Schuld, Verantwortung und die Suche nach Erlösung. Während der Film in manchen Momenten durch vorhersehbare Wendungen und eine gelegentlich überladene Handlung kämpft, bleibt er ein würdiges Finale für das Frankfurter Team und hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei den Zuschauern.

Werbung · Amazon-Partnerlinks

Den Film zu Hause ansehen

Prime Video

Die aktuellen Angebote und Konditionen findest du bei Prime Video.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Durch die Nutzung dieser Links entstehen dir keine zusätzlichen Kosten.

Die Kritik auf YouTubeDu schaust lieber zu? Dieser Artikel gehört zur veröffentlichten filmbuZZer-Kritik.Kritik auf YouTube ansehen