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Here: Generationen in einem einzigen Blick

Robert Zemeckis macht aus einem festen Ort ein ambitioniertes technisches Experiment. Der Sinn der Kameraregel überzeugt mich nicht ganz.

Here 🏠 Tom Hanks, ein Raum und ein ganzes Jahrhundert
Thumbnail des ursprünglichen filmbuZZer-Videos.

Here von Robert Zemeckis bietet eine einzigartige filmische Erfahrung, die sowohl durch ihre technische Umsetzung als auch durch ihre narrative Struktur beeindruckt.

Basierend auf der gleichnamigen Graphic Novel von Richard McGuire, erzählt "Here" die Geschichte eines einzigen Raumes über mehrere Jahrhunderte hinweg. Der Film konzentriert sich dabei auf das Wohnzimmer eines Hauses, das im Jahr neunzehnhundertzwei erbaut wurde und im Laufe der Zeit verschiedene Bewohner beherbergt. Diese Erzählweise ermöglicht es, die Veränderungen und Konstanten menschlicher Existenz an einem festen Ort zu beobachten.

Die Handlung erstreckt sich über mehrere Epochen, wobei der Fokus auf dem zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhundert liegt. Wir erleben die Geschichten von Pauline und John Harter, die das Haus zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts beziehen, über Leo und Stella Beekman in den zwanziger Jahren, bis hin zu Al und Rose Young, die das Haus nach dem Zweiten Weltkrieg erwerben. Besonders hervorzuheben ist die Geschichte von Richard Young (gespielt von Tom Hanks) und seiner Frau Margaret (gespielt von Robin Wright), die als Teenager ein Kind erwarten und mit den Herausforderungen des Familienlebens in diesem Haus konfrontiert werden.

Ein bemerkenswertes technisches Merkmal des Films ist die Verwendung von "De-Aging"-Technologie, die es ermöglicht, dass die Schauspieler Tom Hanks und Robin Wright ihre Charaktere in verschiedenen Lebensphasen darstellen.

Die Inszenierung von "Here" ist formal beeindruckend. Die Kamera bleibt an einem festen Standort im Wohnzimmer, während die Szenen nahtlos zwischen verschiedenen Zeitebenen wechseln. Dies erzeugt ein Gefühl der Kontinuität und zeigt, wie sich das Leben in diesem Raum im Laufe der Zeit entfaltet. Warum das so mit dem festen Standort gemacht wurde? Keine Ahnung!

Musikalisch wird der Film von Alan Silvestri untermalt, der seit neunzehnhundertvierundachtzig mit Zemeckis zusammenarbeitet. Seine Kompositionen ergänzen die emotionale Tiefe der Geschichten, die sich in diesem Raum abspielen.

"Here" ist ein ambitioniertes Filmprojekt, das durch seine innovative Erzählweise und technische Raffinesse besticht. Es lädt den Zuschauer ein, über die Spuren nachzudenken, die wir an den Orten hinterlassen, die wir unser Zuhause nennen.

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