Whalefall startet in den US-Kinos. Regisseur Brian Duffield hat dazu erklärt, wie das Team sein ungewöhnliches Kernproblem anging: Ein junger Taucher muss im Inneren eines Pottwals überleben, während auch der Film in Bewegung bleiben soll. Austin Abrams spielt Jay, Josh Brolin seinen Vater.
In Disneys Produktionsbericht beschreibt Duffield tatsächlich enge Sets, keine großzügigen Räume, die lediglich beengt aussehen sollten. Laut Abrams wurden die Sequenzen im Magen in ihrer Reihenfolge gedreht. Das half ihm, den wechselnden Zustand seiner Figur nachzuvollziehen. Duffield und sein Coautor Daniel Kraus, der die Romanvorlage schrieb, berieten sich außerdem mit der Walanatomin Dr. Joy Reidenberg. Wētā Workshop war an der Entwicklung der physischen Umgebung beteiligt.
Im Gespräch mit TheWrap nennt Duffield einen unerwarteten Bezugspunkt: Oliver Stones JFK. Den Einfluss verbindet er mit Cutter Pietro Scalia, der an beiden Filmen arbeitete, und mit der Freiheit, unterschiedliches Material bei klarer dramatischer Absicht zusammenzuführen.
Auch der Ton bereitete bei frühen Vorführungen Schwierigkeiten, weil Produktionsgeräusche Dialoge teilweise unverständlich machten. Die fertige Tongestaltung sei für das Erlebnis entscheidend gewesen. Beide Gespräche rücken damit Schauspiel, räumliche Bedingungen und Nachbearbeitung in den Mittelpunkt, statt den Film auf seine ungewöhnliche Grundidee zu reduzieren.